Mazda aktualisiert Roadmap zur CO₂-Neutralität

  • Aktualisierter Plan ermöglicht, flexibler auf die Beschaffung von Energie zur Gewährleistung einer stabilen Versorgung zu reagieren
  • Gleichzeitig wird die CO₂-Reduzierung vorangetrieben
  • Dekarbonisierungspläne umfassen die Zusammenarbeit mit der Energiebranche und Unterstützung lokaler Lieferanten

Die Mazda Motor Corporation hat ihren Fahrplan zur CO₂-Neutralität aktualisiert und ein Zwischenziel für 2030 für ihre Werke und Büros in Japan festgelegt, die rund 75 % ihrer Kohlendioxidemissionen (CO₂) ausmachen. Dies ist Teil des Plans, bis 2035 CO₂-Neutralität in allen Produktionsstätten weltweit zu erreichen.

Mit dieser Aktualisierung hat Mazda ein neues Zwischenziel für die CO₂-Reduzierung für das Geschäftsjahr 2030 festgelegt, das mit einer Einsparung von 46 Prozent oder mehr gegenüber dem Niveau von 2013 im Einklang mit dem nationalen Ziel Japans steht.

In Erwartung künftiger Entwicklungen bei der Verfügbarkeit alternativer Kraftstoffe hat Mazda seine Roadmap zur CO₂-Neutralität aktualisiert, um eine flexiblere und stabilere Energiebeschaffungsstrategie zu ermöglichen, die den Betrieb des Unternehmens unterstützt und gleichzeitig die CO₂-Emissionen reduziert.

Im Rahmen des neuen Plans wird das Unternehmen die Dekarbonisierung vorantreiben, indem es ein Gaskraft-Wärme-Kopplungssystem1 einführt, das mit Erdgas aus LNG betrieben wird und auf bewährter Stromerzeugungstechnologie basiert. Das System ermöglicht Mazda außerdem den schrittweisen Übergang zur Nutzung von Wasserstoff – einem wichtigen Kraftstoff für die Erreichung der CO2-Neutralität – mit nur geringfügigen Änderungen an den Anlagen. Mazda strebt eine Dekarbonisierung im Einklang mit der breiteren Einführung CO2-neutraler Kraftstoffe in der Gesellschaft an.

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Mazda erwägt die Einführung eines Gas-Kraft-Wärme-Kopplungssystems (Foto: Kawasaki Heavy Industries, Ltd. Kobe Plant Power Center No. 3)
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Mazda-Werke und Büros in Japan: Fahrplan zur Erreichung der CO2-Neutralität (Stand: 30. September 2025)

In Zukunft wird Mazda gemeinsam mit Kawasaki Heavy Industries, Ltd. an der Entwicklung der Systemspezifikationen arbeiten, wobei der Schwerpunkt auf der Erzielung einer hohen Energieeffizienz und der Ermöglichung eines optimalen, auf den Fabrikbetrieb zugeschnittenen Energiemanagements liegt. Das Unternehmen wird den Übergang auch in Zusammenarbeit mit den lokalen Energieversorgern Hiroshima Gas Co., Ltd. und Chugoku Electric Power Co., Inc. vorantreiben.

Mazda strebt bis 2050 die CO2-Neutralität in seiner gesamten Lieferkette an und konzentriert sich dabei auf drei Säulen: Energiesparmassnahmen, die Nutzung erneuerbarer Energien und den Einsatz CO2-neutraler Kraftstoffe. Mit diesen Bemühungen engagiert sich Mazda für den Aufbau einer nachhaltigen und prosperierenden Gesellschaft in Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen und lokalen Gemeinden.

 

1 Ein Gaskraft-Wärme-Kopplungssystem ist ein System, das Primärenergie (Brennstoff) nutzt, um Gasturbinen oder Gasmotoren anzutreiben und dabei kontinuierlich mehrere Formen von Sekundärenergie (Strom, Dampf usw.) zu erzeugen.